Bewertungen Mikrohaarpigmentierung

Joeri sagt
Nichts als Lob über die Behandlung. Professioneller Ansatz von der ersten Konsultation bis zur letzten Behandlung von Bart und Sabine. Der Rahmen für die Behandlungen ist auch sehr professionell. Klare Erklärung der Nachsorge. Meine Umgebung reagiert sehr positiv auf das Ergebnis und ich bekomme oft den Kommentar, dass es absolut nicht klar ist, dass es nicht mein echtes Haar ist. Ich bin schon sehr zufrieden. Joeri
Martin sagt

Hallo liebe Forumgemeinde,

ich hab mich Anfang des Jahres intensiv mit dem Thema Micropigmentation / Tricopigmentation auseinandergesetzt und kam zum Entschluss, dass es das einzig richtige für mich ist, da eine HT als NW 5/6 kaum Sinn macht und ich zuvor bereits den Kampf gegen Haarausfall mit Minoxidil verloren habe. Finasterid o.ä. kam für mich nie in Frage.

Zu mir: ich bin 24 Jahre alt, komme aus Mittelhessen und leide schon an erblich bedingtem Haarausfall seit ich ca. 17 bin. Entsprechend rasiere ich mir seit über 3 Jahren die restlichen Haare auf unter 1mm. Mit dem Look war ich sogar sehr zufrieden. Allerdings ist es doch ein zunehmend bittereres Gefühl geworden, wenn auf dem Oberkopf, v.a. im Haaransatz-Bereich, die Haare weiterhin schwinden, bis man auf den ersten Blick als Anfang zwanzigjähriger nur noch einen Haarkranz besitzt. Altersschätzungen durch Kommilitonen oder beim Feiern auf ca. 30 waren die Regel Rolling Eyes

Nachdem ich mich zunächst über HT informierte und mir klar wurde, was für ein großer Eingriff das ist mit eventuellen Narbenbildungen, Medikamenteneinnahme, Risiken und auch hoher Belastung für den Geldbeutel (als Student), hab ich mir das erstmal aus dem Kopf geschlagen und bin anschließend auf die Mikropigmentierung aufmerksam geworden.
Nach einigen Wochen Recherche wurde mir erst klar, wie viele Unterschiede es zwischen der herkömmlichen "Micropigmentation" und der etwas neueren Version "Tricopigmentation", entwickelt von Milena Lardi, gibt und auch die Wahl des Anbieters gar nicht so einfach ist.
Ich kam zum Entschluss, dass die Vorher-Nachher-Bilder bei der Tricopigmentation doch um einiges realistischer aussehen, da die Dots/Inks feiner sind und zudem nach gewisser Zeit (1,2 Jahren) wohl fast komplett verblassen, wodurch man sich das Risiko erspart irgendwann Verfärbungen zu haben oder eine Haarlinie, die einem gar nicht (mehr) gefällt.
Hinzu kommt, dass ich den Eindruck bekam, dass viele Micropigmentation-Anbieter (v.a. in Deutschland und England) einen nicht sehr transparenten, seriösen Eindruck machen. So wurden sich unter den verschiedenen Anbietern wohl z.B. Vorher-Nachher-Bilder geklaut. Auch über die Inhaltsstoffe der Inks konnte ich kaum etwas finden. Milena Lardi dagegen hat in verschiedenen Foren die Zusammensetzung der Pigmente erklärt. Ob alles genau so stimmt und von Ärzten belegt ist, weiß ich leider nicht. An der Stelle hoffe ich einfach mal das Beste und gehe nicht weiter von einer gesundheitlichen Belastung durch die Pigmente aus.
Die Wahl des Anbieters fiel dann nicht mehr schwer. Entweder die ProHairClinic in Belgien, oder Beauty Medical in Italien, wo auch Frau Lardi ist. Aufgrund der geringeren und kostengünstigeren Entfernung, als auch den durchweg positiven anderen Erfahrungsberichten und Bildern, entschied mich also letztendlich für einen Termin bei der PHC in Belgien! Smile

Dazu sendete ich ihnen zunächst Bilder meiner aktuellen Situation und bekam als Antwort, dass ich für eine Pigmentierung gut eignet wäre und auch einen Kostenvoranschlag.
Ich nahm somit keine weitere Beratung per Video/Live in Anspruch und klärte die restlichen Fragen auf dem Email-Weg mit Bart, dem Manager, der mir auf englisch als auch deutsch freundlich alles genau erklärte. Anschließend erhielt ich meinen Termin für die ersten beiden von insgesamt 3 Behandlungen. Die ersten beiden erfolgen idR an 2 aufeinanderfolgenden Tagen.
So fuhr ich nach Heist op den Berg in Belgien Anfang Mai 2017

Die Hinfahrt verlief relativ problemlos, sodass wir pünktlich ankamen und nett empfangen wurden. Um die Behandlung selbst kümmerte sich bei mir Sabine. Zunächst wurden Vorher-Bilder gemacht. Danach zeichnete Sabine mir eine meinen wünschen entsprechende Haarlinie. Nach ein paar kleinen Korrekturen waren alle zufrieden und es konnte endlich losgehen! Smile

Die ersten Stiche mit der feinen Nadel waren überhaupt nicht schlimm. Erst im Laufe der Zeit und je nach dem welche Stelle der Kopfhaut gerade betroffen ist, war der Schmerz stellenweise größer, sodass ab und zu mal reflexartig mein Bein zuckte Very Happy ansonsten aber insgesamt gut ertragbar. Schließlich sollte man sich über jedes gestochene Pigment freuen Very Happy
Nach 1-2 Std gab es eine kleine Mittagspause und was zu Essen. Anschließend folgten nochmal etwa 2 Std. Behandlung. Für den ersten Tag war es somit schon geschafft und die gesamte kahle Fläche wurde sich vorgenommen. Mit geröteter Kopfhaut ging es dann zu einem in der Nähe befindlichem Hotel.
Am nächsten Tag wurde die ganze Prozedur nochmal wiederholt um die Dichte zu erhöhen. Sabine war durchweg sehr freundlich und hat dabei einen guten Job gemacht und eine sehr ruhige Hand!

Dann ging es auch schon nach Hause. Meine Freunde waren alle begeistert von dem Ergebnis (natürlich nur die, denen ich davon erzählte. Wer es nicht wusste, hat es gar nicht bemerkt).
Ich war also sehr zufrieden.

Es kam jedoch ein persönliches Problem bei mir auf nach ca. 1-2 Wochen. Da ich eine sehr empfindliche Kopfhaut habe, die schnell gereizt ist, ölig und teilweise auch leicht schuppig, wurden viele Bereiche plötzlich wieder heller. V.a. im Haaransatz entstand eine größere Lücke. Das war natürlich ein kleiner Schock für mich und ich wandte mich direkt wieder an PHC um nochmal spontan einen Termin zu bekommen. Eine Woche später konnte ich dann schon, unabhängig von dem noch ausstehenden 3. Termin, nochmal zu einer kostenfreien Nachbehandlung kommen, was mich wirklich sehr freute.
So fuhr ich mittags alleine nochmal nach Belgien (zum Glück fiel die Uni-Vorlesung eh aus Very Happy ). Sabine hat dann nochmal die ganze Fläche verdichtet. Bei der Gelegenheit entschied ich mich die Haarlinie noch etwas "runter zu ziehen", also die Geheimratsecken zu verkleinern (wenn schon denn schon Cool ). Das Ergebnis gefiel mir sehr gut und nachdem ich herausfand, dass unter Anderem die Art meiner Rasur für das Problem verantwortlich war (stellenweise zu viel Druck und auch die Rasur-Richtung) und seit dem vorsichtiger mit dem Elektrorasierer vorgehe, hielten sich die Pigmente dann auch viel besser. Ich muss dazu sagen, dass meine Kopfhaut so empfindlich ist, dass eigentlich jedes Shampoo sie reizt, sodass sie dann stellenweise leicht "abblättert" zu Lasten der Pigmente. Ich verwende daher oft nur Wasser zum waschen und versuche Einflüsse wie Sonnenspray, Reibungen durch Mützen u. Luftverschmutzungen direkt zu vermeiden. Mit dieser Vorgehensweise klappt es ganz gut.

6 Wochen nach der persönlichen Zwischenbehandlung bin ich dann Ende Juni noch zum vorerst letzten Termin. Die Haarlinie entschied ich so zu lassen und so wurde nochmals alles verdichtet.
Seit dem sind etwa 1,5 Monate vergangen. Die Pigmente sind wieder etwas heller geworden. Das Ergebnis ist insgesamt jedoch noch gut und gefällt auch allen Mitmenschen die davon wissen. Oft sieht man selbst ja auch kleine Lücken zwischen den Pigmenten, die andere überhaupt nicht wahrnehmen.

Da man bei der Tricopigmentation regelmäßige Touch-Ups braucht um das Ergebnis zu halten, wurde angepeilt meine erste Nachbehandlung kommenden Dezember etwa zu machen. Der Zeitraum zwischen den Touch-Ups ist jedoch sehr individuell. Manch einer geht alle 3 Monate hin, ein Anderer nur einmal im Jahr.
Je nach dem wie gut meine Pigmente den Sommerurlaub im September in Spanien überstehen, plane ich meine erste Touch-Up Session eventuell doch etwas früher, also schon im Oktober/November zu machen.

Fazit: ich denke ich habe mit der Tricopigmentation die richtige Entscheidung für mich getroffen und bin sehr froh den Schritt gegangen zu sein. Ich wirke dadurch wieder jünger und auf den ersten Blick hat man den Eindruck ich hätte fast volles Haar, nur eben bewusst kurz rasiert. Dass es meinen Freunden und meiner Familie gefällt bestätigt meine Entscheidung. Ich kann die ProHairClinic, die sich wirklich gut um einen kümmert, klar empfehlen!
Für mich bleibt nur zu hoffen, dass ich irgendwann nochmal herausfinde ob/was ich gegen meine kleinen Kopfhaut-Probleme tun kann, damit die Pigmente auch in Zukunft möglichst lang erhalten bleiben und ich nur noch 1,2 mal im Jahr eine Auffrischung brauche.


Ich füge noch ein paar Bilder an. Die Auflösung ist leider nicht die Beste dank low-budget-Handykamera, aber ich denke für einen Eindruck reicht es

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George sagt
Hallo , bin sehr zufrieden und komme wahrscheinlich im September o. Oktober für ein Tuch up . Mit freundlichen Grüßen Georg
Martin sagt
Sieht sehr gut und realistisch aus. Vielen Dank!