Minoxidil

 

Minoxidil, um den Haarzyklus zu verlängern

Minoxidil wurde in den Fünfziger Jahren als blutdrucksenkendes Mittel in Pillenform entwickelt. Gegenwärtig wird das Mittel für dieses Ziel kaum mehr verordnet, weil es verglichen mit anderen blutdrucksenkenden Medikamenten zu viele Beschwerden aufweist. Als Minoxidil gerade auf dem Markt war, bemerkten die Forscher zu jedermanns Staunen eine auffallende Nebenwirkung: an allen Gliedmaßen ihrer Testpersonen nahm das Haarwachstum zu. 

Minoxidil – Haarwachstumsmittel – Haarwachstumsstimulator

Nach dieser Entdeckung wurde überlegt, in welcher Form das Mittel Menschen mit Haarausfall am besten angeboten werden kann. Schließlich wurde eine minoxidilhaltige Lotion entwickelt, die 1988 unter dem Namen Rogaine (VS) und Regaine (außen VS) auf den Markt kam. Rogaine ging als allererstes, offiziell erwiesenes Haarwachstumsmittel in die Geschichte ein. Die Erwartungen waren hochgestellt: Aktien des Herstellers und das amerikanische Unternehmen Upjohn (inzwischen Pfizer) schossen an der Wallstreet wie eine Rakete nach oben. Inzwischen ist das Patent auf Minoxidil abgelaufen und es sind viel (günstigere), generische Varianten auf den Markt gebracht worden. Das Produkt ist nicht nur in einer 2%-Lösung erhältlich, sondern auch in 5%, 12,5% und sogar in 15%. Studien haben ergeben, dass mit höheren Dosierungen eine viel größere Wirkung erzielt wird: die 5%-Version sei 45% effektiver als die 2%-Version. In niederländischen und belgischen Apotheken ist lediglich die 2%-Version rezeptfrei erhältlich. Ab 5% ist ein Rezept vom Arzt erforderlich. Bei Bestellungen im Internet ist meistens kein Rezept notwendig. Das ist eine sehr gute und kostengünstige Lösung, allerdings wird empfohlen, beim Gebrauch von schwereren Minoxidil-Sorten Rücksprache mit dem Hausarzt zu halten. 

 

Minoxidil,